Die
ZOLLBRÜCKE ist eine der älteren Brücken Magdeburgs (ca.1820
erbaut).
Die vier Plastiken - Schifffahrt, Handel, Maschinenbau und Landwirtschaft
- wurde vor Jahren vom ihren Sockeln gestoßen und 2007 wieder durch
Kopien ersetzt. Die
im klassischen Sinne erbaute Brücke überspannt die Zollelbe, an welcher
sich einst der Zoll-Hafen befand. Zum Stadtpark hin, weitet sich der 1842 angelegte
Winterhafen. An dessen Ufer erhob sich die berüchtigte Magdeburger Zitadelle.
Die
Brückengründung mit den Eichenholzpfählen stammt vermutlich von
der ersten Vorgängerbrücke um 1700 und hat auch einen historisch geschichtlichen
Hintergrund. Otto von Guericke war in seiner Funktion als Festungsbauingenieur
von 1628 bis 1646 in der alten Stadt Magdeburg auch für die Erhaltung und
den Wiederaufbau der hölzernen Strombrücken über die Elbe verantwortlich.
Nach 1632 plante und beaufsichtigte er die Arbeiten, um Festung und Brücken
wieder aufzubauen. Reste dieser damaligen Brücke ragen bei Niedrigwasser
noch nahe der heutigen Zollbrücke aus der Zollelbe.
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