Auf dem Gelände des
Solarzentrums Wietow und im angrenzenden Außengelände „Kemmer Holz“ soll
eine für die breite Öffentlichkeit zugängliche Skulpturenlandschaft entstehen.
Der angrenzenden Parklandschaft soll anhand von Skulpturen und Objekte ein neues
Gesicht verliehen werden. Ein für den Sommer 2010 geplantes Symposium wird vor allem geprägt
sein von der gemeinsamen künstlerischen Arbeit und von der schöpferischen
Kommunikation der Künstler untereinander sowie dem interessierten Publikum.




In Calbe/Saale wird bei einer bevorstehenden
Neugestaltung des Storchenplatzes wieder eine Skulptur im öffentlichen
Raum aufgestellt.
Der historisch gewachsene Platz soll im Frühjahr 2010 wieder einer
breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die von der Gemeinde und Förderverein ausgewählte Variante greift
das Thema »Storch« in einer abstrahierten Form wieder auf. Die
aus Metallblechen gefertigte Skulptur soll die ursprüngliche Identifikation
und Symbolik diesem Platz wieder geben.
Der Sockel für die Storchenskulptur wird eine alte Papierwalze aus
der ehemaligen Calber Papiermühle.







Das
Motto "Flüsse verbinden" bezieht
sich nicht nur auf das über 300 Jahre alte Gründungsholz
aus der Elbe, sondern auch auf die in den letzten 12 Jahren von Künstlern
aus 6 Nationen am Elbufer geschaffenen Werke. Die
PfahlSkulptur wird wieder einen unmittelbaren Platz an der Elbe
bekommen und sich am Anfangspunkt am Skulpturenweg entlang der Elbe
in Schönebeck in die gewachsene Umgebung integrieren. Die
offizielle Übergabe fand am 22.11.08 um 14:30 an den Wächterhäusern
statt.
Von
der Natur lernen. Ein Leitgedanke beim Schweriner-BUGA Regionalprojekt.
Aus diesem Anlass fand am Außenstandort im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern
in Wietow ein Skulpturenwettbewerb statt. 10 Künstler aus dem
Inn- und Ausland wurden dazu Eingeladen, symbolisch einen Bogen von der
Historie bis in die Zukunft zu spannen. Am 10. Oktober wurde die Skulptur "Flüsse
verbinden- Teil II" als
beste Skulptur prämiert und als fest installierte Skulptur aufgestellt.
Im Sommer 2010 ist dort ein Holzbildhauersyposium geplant zu den ca.
6 Bildhauer noch ausgewählt und eingeladen werden.
Flüsse
verbinden - Nach
erfolgreicher Übergabe der ersten kleineren Pfahlskulptur für die
Stadt Schönebeck ist für Ende Oktober 2008 eine weitere große Skulptur
in der ersten Planungsphase. Gemeinsam wieder, mit dem Elbufer Förderverein
Schönebeck und der Stadt, ist für den Bereich Skulpturenpark Schönebeck
die vorerst letzte Skulptur im Gesamtensemble in Realisierung.
Die
Projektrealisierung zeigt die Möglichkeit, die stadt- und technikgeschichtliche
Bedeutung des sehr alten Baumaterials in einem neuen Kontext zu zeigen.
Durch die Flussnähe integriert sich die Pfahlskulptur in seine
natürliche
Umgebung und steht als Symbol von Vergangenheit und Zukunft. Für
2008 ist eine weitere Skulptur in Planung.
Ende
Oktober 2007 wurde mit dem Elbufer Förderverein Schönebeck
e.V. und der Stadt Schönebeck
eine Pfahlskulptur im öffentlichen Raum geplant. Der Standort
befindet sich an den alten Speichern am Elbweg/Salineinsel. Die Skulptur
soll sich im Rahmen der Elbufersanierung und Skulpturenpfad in
die Uferlandschaft integrieren. Die Einweihung und Übergabe fand
am 27.10.07 statt.
Im
September2006 fand auf Einladung des Künstlerverbandes in der
Ukraine/Donezk ein Bildhauersymposium statt. Es nahmen 10 bekannte
ukrainische Bildhauer und zwei Bildhauer aus Deutschland teil. Nach
vier interessanten Wochen entstandenen Skulpturen, die in einem großen
Park im Zentrum von Donezk fest installiert wurden und dokumentieren
den Schaffensprozess zum
Thema Ukrainische Steppe.
Die hier
dokumentierten Entwürfe,
mit dem Material Holz und Metall ist eine Art künstlerisch gestalterische
Auseinandersetzung um die Pfahlgründungshölzer in ihrer natürlichen
Art sichtbar zu machen.
Die ZOLLBRÜCKE
ist eine der ältesten
Brücken Magdeburgs (ca.1820 erbaut).
Die vier Plastiken - Schifffahrt, Handel, Maschinenbau und Landwirtschaft
- wurde vor Jahren vom ihren Sockeln gestoßen und
2007 wieder durch Kopien ersetzt. Die im klassischen
Sinne erbaute Brücke überspannt die Zollelbe, an welcher sich
einst der Zoll-Hafen befand. Zum Stadtpark hin, weitet sich der 1842
angelegte Winterhafen. An dessen Ufer erhob sich die berüchtigte
Magdeburger Zitadelle.
Die
Brückengründung mit den Eichenholzpfählen stammt vermutlich von der
ersten Vorgängerbrücke um 1700 und hat auch einen historisch geschichtlichen
Hintergrund. Otto von Guericke war in seiner Funktion als Festungsbauingenieur
von 1628 bis 1646 in der alten Stadt Magdeburg auch für die
Erhaltung und den Wiederaufbau der hölzernen
Strombrücken über die Elbe verantwortlich. Nach 1632 plante
und beaufsichtigte er die Arbeiten, um Festung und Brücken wieder
aufzubauen. Reste dieser damaligen Brücke ragen bei Niedrigwasser
noch nahe der heutigen Zollbrücke aus der Zollelbe.
Die gezogenen Eichenholzpfähle
haben eine Länge von 200 bis 450 cm. Der Querschnitt von ca.
35x35 cm ist meist quadratisch. Die Pfähle sind angespitzt,
viele haben eine angesetzte (angenagelte) Eisenspitze. Durch die
Konservierung im Elbsand sind die Pfähle für die künstlerische
Bearbeitung mit Holz ein gutes Ausgangsmaterial.
Im
Frühjahr 2000 wurden an der
Magdeburger Zollbrücke Eichenpfähle geborgen. Nach dem Abtragen
der Stützwand wurde eine alte Pfahlgründung sichtbar. Sie
gehörte zu einer gebauten Brücke über die Zollelbe.
Unter komplizierten Bedingungen wurde eine große Anzahl von
Pfählen aus dem Ufergrund gezogen. Das Alter des Holzes wird auf
ca. 400-500 Jahre geschätzt. Davon stand es über 300 Jahre
im Ufergrund.


Bei
Brückenbauarbeiten am Elbeumflutkanal bei Magdeburg mussten
alte Pfahlgründungen entfernt werden. Die
damalige, um 1820 errichtete Brückenkonstruktion sollte das alte
Umflutgebiet der Elbe mit den Ortsteilen Bideritz/Heyrothsberge
verbinden. Für Erweiterung und Bau einer neueren Brücke wurden
ca. 100 alte Eichenpfähle aus dem Ufergrund gezogen. Die Eichenpfähle
wurden aus dem angrenzenden Wald vor Ort verbaut und als Trägerkonstruktion
für diese Brücke verwendet. Die gut erhaltene Gründungspfahle
wurden vor der Entsorgung gerettet und werden für die künstlerische
Gestaltung in einem anderen Kontext gesetzt.
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